Jugendkorbinian 2019

Was? Wallfahrt von der Frauenkirche zum Freisinger Dom
Wo? Freising
Wann? 16.11.2019
Wer? Pfadis, Rover und Leiter

Laufen, laufen & noch mehr laufen -Die 40 km Wallfahrt 2019

Das klingt erst mal nach nicht so viel bis Sie das selber gelaufen sind. Danach werden Sie zu schätzen wissen, dass so etwas wie die S-Bahn schon erfunden wurde.

Sie fragen sich sicher was das für eine Wallfahrt ist. Das ist die Jugendkorbinianwallfahrt, ihre Ursprünge hat sie im 2.Weltkrieg. Damals gingen drei Mädchen und ein Jugendseelsorger in einer Bombennacht betend von der Frauenkirche zum Freisinger Dom.

  • Bis heute wird diese Tradition bewahrt und jedes Jahr geht eine Gruppe von jungen Menschen diesen Weg.

Wir trafen uns am Bahnhof Holzkirchen in der Früh um 4 Uhr 50, manche von uns standen sogar um 3 Uhr auf um ihren Tee trinken zu können. Mit unsere Pfadfindergruppe St. Laurentius Holzkirchen fuhren wir dann mit der S-bahn bis zum Marienplatz. Dort trafen wir uns mit weiteren Jugendgruppen an der Frauenkirche. Wir hörten uns eine kleine Einführung an und erfuhren das diesjährige Motto – Wachgeküsst. Nach einem motivierendem Ferrero Küsschen starten wir unsere große Reise(ist ihnen aufgefallen das ist ein Paradoxon oder eine Hyperbel). Da waren unsere Füße noch heil . Haben sie jemals den Englischen Garten bei Sonnenaufgang gesehen? Tja wir schon!(Und diesen Anblick werden wir so schnell nicht mehr vergessen.) Bei einer Pause wurde uns die Geschichte von Dornröschen vorgelesen. Wir liefen entlang der Isar, es war leider bewölkt die Flugzeuge von dem nahegelegenem Flughafen konnte man nur hören nicht sehen. Das war für manche sehr irritierend. Hin und wieder machten wir Pause am am Fluss nach jeder Pause wurde es schwerer los zu laufen, in der Mittagspause aßen wir Lebkuchen. Wir sahen auch noch andere Gruppen die eine kürzere Strecke liefen, die meisten überholten wir trotzdem. Bei unserem letzten Halt bekamen wir für unsere Leistung eine Krone, so konnten wir wie Königinnen und Könige in den Dom einziehen. Als wir dort an kamen war es bereits dunkel, also liefen wir von dunklen zu dunkel. Im Dom haben wir die ehren Plätze hinter dem Altar und direkt bei dem Orchester zugewiesen bekommen, diese waren geschnitzt hatten Armlehnen, Kopfstützen und waren sehr bequem, das war auch dringend notwendig. Denn so hatten wir die Möglichkeit unsere Blasen zu verarzten und unser Füße vor dem absterben zu bewahren. Im Gottesdienst gab es viel Musik bei der wir begeistert mit geklatscht haben und sonst war es auch schön, mit vielen kleinen Theatereinheiten, gestaltet. Nach dem Gottesdienst humpelten wir noch zum Festivalgelände an dem wir uns Kaiserschmarrn kauften und versuchten Werbekugelschreiber zubekommen. Wir schauten uns noch ein bisschen auf dem Gelände um bevor wir in die Pfadfinderabteilung gingen (ein Zelt mit Gesang und Feuer). Mehr tot als lebendig torkelten wir anschließend zum Bahnhof um uns auf den Heimweg zu machen. Alle kamen heil zurück nur eine hat die S-bahn verpasst, weil sie sich verratscht hat.
Trotz all der Schmerzen werden wir diesen Tag als eine gute Erinnerung im Gedächtnis behalten Von FlóraSzlanka und Carolin Rottmann